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Sachbuch-Bestseller „Wer den Wind sät“ ab sofort auf Tigrinya

19 Okt 17
ulrich.coppel
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BERLIN: Das gab es noch nie: Ein deutscher Sachbuch-Bestseller wird ins Tigrinya übersetzt und offiziell lizensiert. Bereits Tage vor der gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der in die Sprache Tigrinya übersetzten Fassung des des Sachbuch-Bestsellers „Wer den Wind sät“ war diese restlos ausgebucht!

Der Autor der deutschen Originalfassung, Dr. Michael Lüders, ist zugleich Präsident der „Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG). Dank der sofort erklärten Bereitschaft seitens des Autors und des C.H.Beck Verlages, das durch Teclu Lebassi angestoßene Pionier-Projekt zu unterstützen, waren die Wege bis zur Drucklegung sehr kurz. Für diese Unterstützung möchten wir uns sehr herzlich bedanken!

Lebassi, wandte sich mit seiner bereits angefertigten und lektorierten Übersetzung in seine Heimatsprache gegen Jahresende 2016 mit der Bitte um Unterstützung zur Findung einer legalen Möglichkeit einer „No Budget Publikation“ an die Deutsch-Eritreische Gesellschaft (DEG). Ihn hatte der Inhalt des Buches „elektrisiert“, wie er einmal selber bemerkte. In der Tat: Lüders profunde Darstellung über die Ursachen und Hintergründe ständiger wirtschaftlicher und politischer Sanktionen, Destabilisierungen, und „Regime Change“ – Kriege des Westens gegen einzelne Staaten der Arabischen Welt, könnte in Teilen auch auf Eritrea zutreffen. Zumindest drängen sich deutliche Parallelen zur Politik der USA, Großbritanniens und weiterer westlicher Staaten gegenüber dem angrenzenden Eritrea auf.

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.) Foto: Uwe Tetzel/ DEG

Stolz präsentierten Michael Lüders, und Vorstände der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG) Dirk Vogelsang und Ulrich Coppel dieses Pionierprojekt am 2. Oktober 2017 in den Räumlichkeiten der (DAG) in Berlin.

Lüders referierte über aktuelle Entwicklungen in der Krisenregion Nah- und Mittelost. Vogelsang erläuterte die problematische politische Lage Eritreas, Hintergründe, und die so offenbaren Bezüge zu den westlichen Interventionen in der arabischen Welt, und damit den Buchinhalten. Coppel informierte über den sehr ungewöhnlichen Entstehungsprozess der vorliegenden Übersetzung.

Die Deutsch-Eritreische Gesellschaft bedankt sich sehr für die zuteil gewordene Gastfreundschaft.

Hier geht´s zur Publikation der Deutsch-Arabischen Gesellschaft über die Pressekonferenz

Hinweis: Die Tigrinya-Fassung von „Wer den Wind sät“ ist ab sofort über die Deutsch-Eritreische Gesellschaft beziehbar. Bitte senden Sie eine Mail an info@deutsch-eritreische-gesellschaft.de

ISBN: 978-3-00-056899-2

Weitere Bilder:

DEG Vorstandsmitglied Uwe Tetzel  Foto: Ulrich Coppel/ DEG

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.)  Foto: Uwe Tetzel/ DEG

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.)  Foto: Uwe Tetzel/ DEG

Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (li.), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.)  Foto: Uwe Tetzel/ DEG

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.) Foto: Uwe Tetzel/ DEG

Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (li.), Übersetzer Teclu Lebassi (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.) Foto: Uwe Tetzel/ DEG

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