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Ausländerfeinde hetzen Hunde auf eritreische Zuwanderer

20 Apr 18
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Ausländerfeinde hetzen Hunde auf eritreische Zuwanderer

 

Der Vorstand der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG) verurteilt die menschenverachtende Tat einer Gruppe alkoholisierter Ausländerfeinde, die am 19.04.2018 auf der Fritz-Reuter Str. in Hohe des Mühlenteiches in Friedland mehrere Hunde auf Zuwanderer aus Eritrea hetzten. Überdies sollen 5 Personen aus dieser Gruppe den beiden fahrradfahrenden Eritreern hinterhergehetzt sein. Als sich die beiden Eritreer schließlich stellten sollen zwei Tatverdächtige die Opfer geschlagen und auf rassistische Weise sogar noch in Gegenwart der Polizei übelst beschimpft und beleidigt haben, geht aus einer Pressemeldung der Polizei hervor.

Rassistische Gewalt gehört grundsätzlich und überall geächtet. Die Deutsch-Eritreische Gesellschaft verurteilt diese sinnlose verbale und körperliche Attacke aufs Schärfste, und fordert dass die Täter mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden.

Den Opfern gebührt unser Mitgefühl, verbunden mit den besten Genesungswünschen.

Münster, 20.04.2018,

Der Vorstand der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft

i. A.

Ulrich Coppel

 

Benefizkonzert in Frankfurt: Roberto Tascini/ Gitarre + Special Guest Fnan Tecle/ Krar

11 Apr 18
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(Texte: Aldus Huxley, Lilly Ghirdey,

Foto: Axel Engels,

Layout: Ulrich Ruhe)

Persönliche Eindrücke aus Eritrea

22 Mrz 18
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DEG-Tourismusvorstand Dr. Jochen Boettcher spricht in einem Interview mit dem Schlitzer Boten über seine persönlichen Erlebnisse in Eritrea

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Redaktion Schlitzer Bote/ rsb

Foto: privat/ Dr. Jochen Boettcher

Veröffentlichung mit Genehmigung der Redaktion „Schlitzer Bote“/ Verlag Parzellen GmbH &Co. KG

Am 10.02.2018 fand die erste offizielle Mitgliederversammlung (MV) der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG) in Gießen statt. 

16 Feb 18
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Am 10.02.2018 fand die erste offizielle Mitgliederversammlung (MV) der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG) in Gießen statt. 

Frankfurt/ Gießen: Die Idee zur Vereinsgründung wurde bereits im Oktober 2016 in Gießen geboren, als sich Interessierte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen um die einzelnen bereits vorhanden Kontakte zu vernetzen.

Die tatsächliche Gründung des Vereins erfolgte dann im Februar 2017 in Frankfurt.
Zur MV fanden sich 35 Mitglieder und Gäste in der Kongresshalle ein um gemeinsam zu überlegen, wie eine intensivere Aktivität möglich ist ohne dabei in Konkurrenz zu anderen eritreischen Vereinen/Organisationen zu treten. Es wurden gemeinsame Aktionen beraten, mit denen weitere Mitglieder akquiriert und noch mehr effektive Aufklärung über Eritrea betrieben werden kann.

Die Versammlung begann mit dem Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden Dirk Vogelsang und befasste sich mit konkret sichtbaren Ereignissen, an denen die DEG bereits in dem vergangen Jahr beteiligt war und was dabei im Einzelnen bewirkt wurde. Zu erwähnen sind hier insbesondere die Entwicklung eines Vereins-Logos, Erstellung von Werbemitteln
und Informationsflyern sowie die Teilnahme am Eritrea-Festival in Gießen im Juli 2017. Außerdem wurde die Übersetzung in Tigrinja des viel beachteten Buchs „Wer den Wind sät…“ von Michael Lüders (Übersetzung von DEG-Mitglied Teclu Lebassi) initiiert und unterstützt, deren Präsentation anschließend im Oktober 2017 auf einer gut besuchten Pressekonferenz im Haus der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG) in Berlin stattfand. Ebenfalls im Oktober 2017 reisten einige Vereins-/Vorstandsmitglieder nach Eritrea und knüpften dort wertvolle zukunftsweisende Kontakte für weitere Projekte.
Im Januar 2018 war die DEG mit einem Informationsstand auf der jährlich stattfindenden Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin präsent, um deren Programm zum Thema Afrika zu ergänzen. Diverse interne Arbeitstreffen und Vorstandssitzungen komplettieren den Eindruck der geleisteten Arbeit. Darüber hinaus betonte Vogelsang in seinem Bericht wie wichtig proaktives Handeln in der Vereinsarbeit ist, um der überwiegend negativen (hetzenden) Berichterstattung bezüglich eritreischer Themen wirksam begegnen zu können. Eine ausdrückliche Zielsetzung der DEG ist, aktiv Menschen zu erreichen und über Entwicklung und Situation des Landes Eritrea aufzuklären.
Da der 10.2.2018 ein eritreischer Feiertag ist, (Fenkil ist das Gedenken an die wegweisende Befreiung der Hafenstadt Massawa im Befreiungskampf) sangen die Anwesenden die eritreische Nationalhymne gemeinsam zur Gitarrenbegleitung des zweiten Vorsitzende Ulrich Coppel.

Bei der Versammlung wurden außerdem konkrete Beschlüsse gefasst, die den Vorstand ausdrücklich beauftragen, zusammengetragene Projektideen zu ordnen, zu priorisieren und deren Umsetzung vorzubereiten.

Dr. Jochen Böttcher, Vorstandsreferent der DEG, informierte über Tourismus in Eritrea (Foto: Uwe Lennartz)

Touristische Aktivitäten

Als Teil der kulturellen Arbeit wird sich Jochen Boettcher, Mitglied und Referent der DEG, um ein touristisches Angebot für alle Interessierten nach Eritrea bemühen, was bereits vor Ort großen Anklang fand.

Es herrschte durchgehend eine harmonische konstruktive Stimmung und ein anwesender Gast trat sogar noch während der Versammlung der DEG bei. Dieser sagte selbst am Schluss: „Ich bin froh heute da zu sein, ich muss sagen ich bin begeistert was bis jetzt hier ist und was noch kommen wird.“

Text: Martina Lennartz
Fotos: Uwe Lennartz
Foto: Uwe Lennartz

»Amandla! Awethu! – Alle Macht dem Volk« Das war das diesjährige Motto der 22. Rosa Luxemburg Konferenz in Berlin mit dem Schwerpunkt AFRIKA

03 Feb 18
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»Amandla! Awethu! – Alle Macht dem Volk« Das war das diesjährige Motto der 22. Rosa Luxemburg Konferenz in Berlin mit dem Schwerpunkt AFRIKA

Afrika war Schwerpunkt der Rosa-Luxemburg-Konferenz (RLK) 2018 in Berlin – eine Premiere. Und die ist gelungen – äußerten am Sonnabend viele der insgesamt mehr als 2.700 Gäste im Veranstaltungsort, dem Berliner Mercure-Hotel MOA. Die Moderatoren der Konferenz, die Sängerin Gina Pietsch und der Kabarettist Dr. Seltsam, erläuterten eingangs deren Motto: »Amandla! Awethu! – Alle Macht dem Volk«, einst Schlachtruf des ANC gegen das Apartheidregime, nun eine brennende Frage für Afrika und die Welt. Genau diese Frage stellt sich auch Eritrea, weshalb wir als DEG mit einem Stand an der Konferenz teilgenommen haben. Das politische Prinzip in Eritrea heißt „Self Reliance“. Das bedeutet Besinnung auf die eigenen Kräfte. Das Land möchte nicht von anderen Ländern oder einzelnen Konzernen abhängig werden. Das ist in der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation etwas Besonderes, denn das Land hat erst 25 Jahre Frieden und durch Sanktionen und das Nicht- Anerkennen der Grenze zu Äthiopien (UN) ist der Aufbau des Landes erschwert. Die Ernährungssicherung für die Bevölkerung hat oberste Priorität. Wie sonst in keinem afrikanischen Land bleiben die Erträge zu 40-50 % im Land. (Quellenangabe Bisha) Die Menschen wollen einen eigenen Weg gehen, mit allen harten Folgen. So wird auch die klassische Entwicklungshilfe in Frage gestellt.

Der Stand war am Samstag den ganzen Tag durch Mitglieder der DEG besetzt. In der Auslage befanden sich neben Broschüren über Eritrea, Beitrittserklärungen, viele weitere Infomaterialien. Zur Ansicht haben wir viel Bildmaterial, folkloristische Materialen und Fahnen ausgelegt. Wir haben viele tolle Gespräche geführt. Vielen Besuchern war das Land Eritrea gar nicht bekannt und dann die Geschichte des Landes auch nicht. Viele haben sich aus dem umfangreichen Material großzügig bedient und sich interessiert mit uns unterhalten. Unser Ziel ist es dazu beizutragen, dass die Menschen sich ein eigenes Bild von Eritrea machen und versuchen wollen, dass Land zu in seinem selbst gewählten Prinzip zu unterstützen.

Besonders Letzteres ist dringend geboten angesichts einer Diskussion in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit, die dem Land nicht gerecht wird und oftmals von immer wieder aufs Neue wiederholten  zweifelhaften Informationen dominiert wird, die von Menschen stammen, die Eritrea nie gesehen haben.

(Martina Lennartz, Vorstandsmitglied der DEG)

ZDF-Redaktion „heute“ widerruft falsche Meldung über „28 Tote“ in der eritreischen Hauptstadt Asmara erst nach 7 Wochen!

07 Jan 18
ulrich.coppel
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Welche Rolle spielt die internationale Nachrichtenagentur „Associated Press“ (AP) bei der Verbreitung von Fakenews über Eritrea?

 

Asmara/ Mainz/ Münster/ Plochingen. Am 31.10.2017 haben eritreische Sicherheitskräfte Warnschüsse abgegeben, um eine kleine, illegale Demonstration zu zerstreuen. Einen Tag später verbreitete die New Yorker Nachrichtenagentur „Associated Press“ („AP“) unter Berufung auf Oppositionelle die unwahre Geschichte von 28 Toten und mehr als 100 Verletzten, die dieser Vorfall verursacht habe. Virulent verbreitete sich diese Nachricht weltweit in den Medien – und wurde aber kurz darauf vielfach dementiert.

 

Erst am 09.11.2017 – also nachdem bereits klar war, dass es sich hier um eine Falschmeldung handelte – veröffentlichte die ZDF-Redaktion „heute“ ein kurzes Video mit vor Schüssen fliehende Menschen unter dem Titel: „In Eritrea sollen bei einer Demonstration in der Hauptstadt Asmara 28 Menschen getötet worden sein. Die Regierung gilt als eine der repressivsten in der ganzen Welt.“ Das Video war bis zum 03.01.2018 bei Facebook zu sehen.

 

Weshalb verbreitet “ZDF-heute“ eine bereits Tage zuvor als Fake entlarvte, und zigfach widerrufene Meldung?

 

Auf Anfrage des stellvertretenden Vorstandes der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft Ulrich Coppel, teilt die ZDF-Redaktion, Herr Thomas Heinrich, am 06.01.2018 mit:

 

Sehr geehrter Herr Coppel,

vielen Dank für Ihre E-Mail mit Kritik an unserer Berichterstattung über die Proteste am 31.10.2017 in Asmara. Sie beschreiben die Vorgänge sehr detailliert aus eigener Anschauung und mit einer Reihe von Quellenhinweisen versehen. Ich bin der Sache nachgegangen und räume unumwunden ein, dass uns hier Fehler unterlaufen sind. Und zwar auf drei Ebenen:

 

  • Wir haben das Video-Material in der Nacht zum 09.11.2017 über das Video-Angebot der Agentur AP erhalten. Unsere frühen Kollegen haben es für die Kurznachrichten um 8:30 und 9 Uhr  sowie für einen Post auf dem facebook-Account ZDF heute verwendet und sich dabei auf die Informationen verlassen, die begleitend von AP sowie zuvor bereits auch von anderen Nachrichtenagenturen übermittelt worden waren. Richtigerweise wurde deshalb gemeldet, dass sowohl die Bilder als auch die Informationen über Todesopfer von oppositionellen Gruppen und Regimekritikern stammten. Eine Internet-Recherche jenseits der Nachrichtenagenturen hätte zu diesem Zeitpunkt jedoch tatsächlich ergeben können, dass diese Agenturlage überholt war.

 

  • Zahlreiche Nutzer haben über facebook Zweifel angemeldet, auf die wir nicht reagiert haben. Eine Korrektur wäre zu diesem Zeitpunkt möglich und wichtig gewesen. Selbstverständlich ist unsere Social-Media Abteilung angewiesen, genau solche Reaktionen weiterzuleiten, zumal es sich überwiegend um äußerst kenntnisreiche und sachlich formulierte Hinweise handelte. Wir prüfen derzeit sehr genau, warum das nicht geschehen ist.

 

  • Leider habe ich von der Sache so erst durch Ihr Schreiben vom Mittwochnachmittag erfahren. Ihre erwähnte erste E-Mail hat offenbar die heute-Redaktion und mein Sekretariat nicht erreicht. Falls es Ihnen nicht zu viel Mühe bereitet, möchte Sie gerne bitten, mir die Adresse mitzuteilen, an welche Sie diese versendet haben. Für unsere Redaktion gilt, dass alle Zuschriften -und seien sie aus weit geringerem Anlass- beantwortet werden.

 

Leider machen auch wir Fehler. Das ist bei mehreren tausend Sendungen im Jahr trotz aller Sorgfalt und bestehender Vorkehrungen, etwa zur Verifikation von Videos, nie ganz auszuschließen. Ich nehme diesen Fall dennoch besonders ernst, weil er, insbesondere was die Reaktion angeht, nicht unseren transparenten Standards entspricht. Wir haben den Kurzbeitrag nun aus dem Angebot genommen und zudem in unserer Rubrik „Korrekturen“ unter heute.de vermerkt. Die Verzögerung, mit der das geschehen ist, bedauere ich außerordentlich.

 

Ich danke Ihnen, sehr geehrter Herr Coppel, noch einmal ausdrücklich für Ihren Hinweis. Ich würde mich freuen, wenn wir Sie in Zukunft dennoch zu den durchaus kritischen Zuschauern unserer Nachrichtenprogramme zählen dürften.

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Heinrich 

 

 

Damit bleiben noch drei Fragen offen:

 

Welche Rolle spielt AP bei der Verbreitung von Fakenews über Eritrea?

 

Wie kann sich ein Land wie Eritrea vor solchen Falschnachrichten schützen?

 

Wie kann man Nachrichten der Medien vertrauen?

 

 

Ulrich Coppel (stellv. Vorstand Deutsch-Eritreische Gesellschaft e.V)

 

Martin Zimmermann (Vorstand Eritrea Hilfswerk e.V.)“

Hintergründe:

Die komplette Konversation zwischen dem stellv. DEG-Vorstand Ulrich Coppel und ZDF-Nachrichtenchef Thomas Heinrich

Stellungnahme zu den Ausschreitungen mit Schusswaffengebrauch in Asmara am 31.10.2017

 

Stellungnahme zu den Ausschreitungen mit Schusswaffengebrauch in Asmara am 31.10.2017

03 Nov 17
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Erklärung:

Asmara/ Frankfurt: Aktuell kursieren widersprüchliche Informationen und Meldungen zu Protestvorfällen vom Dienstag, 31. Oktober 2017 in Asmara, welche im Zusammenhang mit der Festnahme des Ehernschulleiters der islamischen Al Diaa Islamic School im Stadtteil Akira vom Freitag, 27.10.2017, sowie der Schließung der Schule am 31.10.2017 stehen sollen. Die Regierung Eritreas beobachtet derzeit eine Unterwanderung islamischer Schulen durch islamistische Fundamentalisten, und stellt deshalb aktuell islamische Schulen unter staatliche Führungsaufsicht. Berichten zufolge sei die Schule mit neuen Direktoren am Donnerstag, 2. November 2017 wieder eröffnet worden. Ein ausführlicher Hintergrundbericht dazu wird in Kürze folgen.

Augenzeugen des Vorfalls an der Harnet Avenue vom 31.10.2017 berichteten uns persönlich, dass gegen 17.15 Uhr eine Gruppe aufgebrachter Menschen in Richtung Erziehungsministerium gezogen sein soll. Diese habe „Allahu Akbar“ skandiert und Steine geworfen. Eritreische Sicherheitskräfte hätten daraufhin Warnschüsse in die Luft gefeuert. Die Augenzeugen berichteten, dass dort niemand verletzt oder gar getötet worden sein soll. Es habe einige Festnahmen gegeben. Die Menge habe sich sofort nach den Schüssen zerstreut.

In einem Hotel in der Nähe hielten sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Vorstände der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG) auf, welche die Schüsse um diese Zeit ebenfalls gehört hatten. Im Internet kursieren Videoaufnahmen, die an der Ecke Harnet Avenue/ Beleza Str. aufgenommen wurden, auf denen Schüsse zu hören sind und Menschen die Straße hinunterlaufen. Insofern ist der Vorfall auch dokumentiert.
Die Authenzität zahlreicher, aus unterschiedlichen Internetquellen veröffentlichten Videos mit zwar gleichen Bildaufnahmen, jedoch divertierenden Tonspuren, auf denen erstens (je nach Veröffentlichung) unterschiedlich viele Schüsse, sowie zweitens (ebd.) unterschiedliche, verschieden schwere Waffen zu hören sind, wird grundsätzlich bezweifelt. Die Vorstände haben insofern übereinstimmend in Erinnerung, dass zwar zahlreiche Schüsse abgefeuert worden seien, wenngleich dies ihren Hörerinnerungen zufolge allerdings keine andauernden Salven aus automatischen, oder auch größeren Waffen gewesen seien dürften.

Ein Vorstandsmitglied der DEG passierte diese Straßeneinmündung, von einem auswärtigen Termin zurückkehrend, um 17.50 Uhr, also 35 min. nach den Schüssen. Zu diesem Zeitpunkt war dort alles ruhig und völlig normal. Erst im Hotel erfuhr er von dem Vorfall. Schwer vorstellbar also, dass es dort nur so kurze Zeit vorher viele Tote zu beklagen gäbe.

Frankfurt am Main, 02. November 2017

Dirk Vogelsang, Vorsitzender des Vorstandes der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG)

Ulrich Coppel, stellv. Vorstand der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG)

 

Weitere Links zum Thema:

 

ZDF-Redaktion „heute“ widerruft falsche Meldung über „28 Tote“ in der eritreischen Hauptstadt Asmara erst nach 7 Wochen!

Die komplette Konversation zwischen dem stellv. DEG-Vorstand Ulrich Coppel und ZDF-Nachrichtenchef Thomas Heinrich

 

 

Sachbuch-Bestseller „Wer den Wind sät“ ab sofort auf Tigrinya

19 Okt 17
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BERLIN: Das gab es noch nie: Ein deutscher Sachbuch-Bestseller wird ins Tigrinya übersetzt und offiziell lizensiert. Bereits Tage vor der gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der in die Sprache Tigrinya übersetzten Fassung des des Sachbuch-Bestsellers „Wer den Wind sät“ war diese restlos ausgebucht!

Der Autor der deutschen Originalfassung, Dr. Michael Lüders, ist zugleich Präsident der „Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG). Dank der sofort erklärten Bereitschaft seitens des Autors und des C.H.Beck Verlages, das durch Teclu Lebassi angestoßene Pionier-Projekt zu unterstützen, waren die Wege bis zur Drucklegung sehr kurz. Für diese Unterstützung möchten wir uns sehr herzlich bedanken!

Lebassi, wandte sich mit seiner bereits angefertigten und lektorierten Übersetzung in seine Heimatsprache gegen Jahresende 2016 mit der Bitte um Unterstützung zur Findung einer legalen Möglichkeit einer „No Budget Publikation“ an die Deutsch-Eritreische Gesellschaft (DEG). Ihn hatte der Inhalt des Buches „elektrisiert“, wie er einmal selber bemerkte. In der Tat: Lüders profunde Darstellung über die Ursachen und Hintergründe ständiger wirtschaftlicher und politischer Sanktionen, Destabilisierungen, und „Regime Change“ – Kriege des Westens gegen einzelne Staaten der Arabischen Welt, könnte in Teilen auch auf Eritrea zutreffen. Zumindest drängen sich deutliche Parallelen zur Politik der USA, Großbritanniens und weiterer westlicher Staaten gegenüber dem angrenzenden Eritrea auf.

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.) Foto: Uwe Tetzel/ DEG

Stolz präsentierten Michael Lüders, und Vorstände der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG) Dirk Vogelsang und Ulrich Coppel dieses Pionierprojekt am 2. Oktober 2017 in den Räumlichkeiten der (DAG) in Berlin.

Lüders referierte über aktuelle Entwicklungen in der Krisenregion Nah- und Mittelost. Vogelsang erläuterte die problematische politische Lage Eritreas, Hintergründe, und die so offenbaren Bezüge zu den westlichen Interventionen in der arabischen Welt, und damit den Buchinhalten. Coppel informierte über den sehr ungewöhnlichen Entstehungsprozess der vorliegenden Übersetzung.

Die Deutsch-Eritreische Gesellschaft bedankt sich sehr für die zuteil gewordene Gastfreundschaft.

Hier geht´s zur Publikation der Deutsch-Arabischen Gesellschaft über die Pressekonferenz

Hinweis: Die Tigrinya-Fassung von „Wer den Wind sät“ ist ab sofort über die Deutsch-Eritreische Gesellschaft beziehbar. Bitte senden Sie eine Mail an info@deutsch-eritreische-gesellschaft.de

ISBN: 978-3-00-056899-2

Weitere Bilder:

DEG Vorstandsmitglied Uwe Tetzel  Foto: Ulrich Coppel/ DEG

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.)  Foto: Uwe Tetzel/ DEG

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.)  Foto: Uwe Tetzel/ DEG

Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (li.), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.)  Foto: Uwe Tetzel/ DEG

DEG Vorstand Dirk Vogelsang (li.), Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.) Foto: Uwe Tetzel/ DEG

Autor und DAG Präsident Dr. Michael Lüders (li.), Übersetzer Teclu Lebassi (Mitte), DEG stellv. Vorstand Ulrich Coppel (re.) Foto: Uwe Tetzel/ DEG

Einladung zur Pressekonferenz: Präsentation der Tigrinya Übersetzung des Sachbuch-Bestsellers „Wer den Wind sät“ von und mit Autor Dr. Michael Lüders

27 Sep 17
ulrich.coppel
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Freuen sich über die Tigrinya-Übersetzung des Grundlagenwerkes 2Wer denn Wind sät“ von Michael Lüders: v.r.n.l. Der Außenminister des Staates Eritrea Osman Saleh, Übersetzer Teclu Lebassi, der Vorsitzende des Vorstandes der DEG Dirk Vogelsang, der stellv. Vorsitzende des Vorstandes der DEG Ulrich Coppel Foto: Tina Goltsch

Liebe liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft,

mit großer Vorfreude schauen wir der Einladung der Deutsch-Arabischen Gesellschaft zur gemeinsamen Pressekonferenz

anlässlich der Publikation der Übersetzung des Buches „Wer den Wind sät“ ins Tigrinya entgegen. Tigrinya ist eine Sprache in Eritrea. Wir freuen uns Sie zum Termin am

Montag den 2. Oktober 2017 um 16 Uhr

im Konferenzsaal der Deutsch-Arabischen Gesellschaft
Clavienstr. 23
10557 Berlin-Tiergarten

einladen zu dürfen.

Der Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft, Dr. Michael Lüders ist zugleich Autor des Sachbuch-Bestsellers über die Entstehung und die Hintergründe der westlichen geführten Interventionen und Kriege in Iran und zahlreichen arabischen Ländern.

Darf man Menschen und ganzen Völkern entscheidendes Wissen um geopolitische- und geomilitärische Zusammenhänge, die auch sie selbst in ähnlicher Weise betreffen können, vorenthalten? Herr Teclu Lebassi findet das nicht gut. Er hatte die Idee Michael Lüders Grundlagenwerk für seine eritreischen Landsleuten in ihre Heimatsprache zu übersetzen. Dr. Lüders und der C.H. Beck Verlag machten dieses einzigartige Projekt durch ihr Einverständnis erst möglich. Die Deutsch-Eritreische Gesellschaft (DEG), welche die Tigrinya-Übersetzung verlegt, bedankt sich sehr für diese großzügige und mutige Geste! Dr. Michael Lüders, und die beiden Vorsitzenden Dirk Vogelsang und Ulrich Coppel, sowie weitere Mitglieder des DEG-Vorstandes werden am Montag persönlich anwesend sein.

Bitte verwenden Sie zur Anmeldung den Folgenden Link:

Link zur Anmeldung bei der Deutsch-Arabischen Gesellschaft

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern unter den Verbindungen in der Signatur zur Verfügung

Sehen wir uns am Montag?

Bis dahin grüßt Sie herzlich

Ihr

Ulrich Coppel

stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft e.V. (DEG)